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Sanshou

Sanshou (sich lösende Hände) ist ein sehr wichtiger Bestandteil des Yi Quan Dao. Partnerübungen, die auf den ersten Blick weit vom realen Kämpfen entfernt sind, entpuppen sich beim näheren Hinschauen als hervorragende Schulung des gesamten Körpers.

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Primär geht es darum, dass intuitives Spüren geübt wird, damit ohne vorrangiges Wahrnehmen mit den Augen agiert werden kann. Diese Sanshou - Übungen erfolgen im Partnertraining, durch verschiedene Bewegungsmuster (ein ständiger Wechsel von Angriff und Verteidigung) findet eine sensible Gefühlsschulung statt.
Auf wechselnde Druckverhältnisse wird reflexartig reagiert und nicht nur anhand der Augenwahrnehmung eine Entscheidung über die zu erfolgende Reaktion gefällt.

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Sanshou 7

Durch Sanshou lernt man, ob Druck zu spüren ist oder wo Schwachstellen beim Angreifer vorhanden sind. Der Kraft des Partners wird nur eine sensible Grundspannung entgegengesetzt, so dass blitzschnell seine Kraft neutralisiert bzw. umgeleitet werden kann.
In diesen Übungen kommen das Prinzip des ‘Yin und Yang’ und das YQD-Wellenprinzip zur Anwendung.

Dem Yi Quan Dao - Fortgeschrittenen ist Sanshou im Kampf ein unverzichtbares Hilfsmittel, denn er kann damit in sehr hoher Geschwindigkeit den Angreifer (nach Kontaktaufnahme) analysieren, dessen Schwachstellen aufspüren und ausnutzen. Dies kann in einer Selbstverteidigungs-Situation oft ein großer Vorteil sein.

Ein guter Gong-Fu (Kung Fu) Mensch kämpft nicht, er agiert oder reagiert nur.

Sanshou wird oft mit den Chisao - Übungen des Wing Chun oder den Tuishou - Übungen des Taiji verglichen oder verwechselt. Sanshou benutzt aber andere Prinzipien und Techniken als diese und folgt anderen Trainingszielen. Diese spezielle Art der Gefühlsschulung findet man nur im Yi Quan Dao.

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